Die Legende von Maestro Del Giro

Es goss in Strömen.

Kein Wunder also, dass der Vagabund eine solch horrende Zeche hatte. Bei dem Wetter von Pontius zu Pilatus zu reisen, macht auch den härtesten Wanderfalken so klein mit Hut. Stunden saß er da hinten an seinem Tisch, hier in der Taverne zum Letzten Einhorn, in der einen Hand den Krug, in der anderen Hand die Pfeife, und Nebelschwaden um seinen Kopf, die nach Vanille und Rum rochen. Erneut kam er zu mir an den Tresen und fragte, wie hoch seine Zeche nun sei und ich antwortete ihm. Er kramte in seinen Hosentaschen nach dem letzten Heller und fragte, ob ich mit einem armen Reisenden gnädig wäre und ihm noch ein Bier gäbe, auch wenn dieser letzte Heller nicht mehr genug sei. Doch ich antwortete ihm, dass das nicht nötig sei, da er schließlich eine Eule in die Hauptstadt zu Maestro Del Giro schicken konnte, auf dass dieser mit seinem Namen für ihn bürgen könne. Er schrie „Nein!“, und ich „Doch!“ und er „Oh!“, und so kam es, dass wir uns noch bis zum Morgengrauen unterhalten haben und getrunken haben, denn der Maestro sagte mir, dass er die Zeche des Reisenden mit Freuden übernehmen würde.

 

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